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WIR SIND WEIN

Wir sind Wein.

Eine bunte Mischung

Früher war nicht alles besser, aber manches anders. Bis in die 80er-Jahre hinein haben wir auf eine gemischte Landwirtschaft gesetzt, auf den Ackerbau, unsere Stiere und die Schweine. Auch der Wein spielte damals eine Rolle, er war aber nur Statist.

Der Stier und die Hörner

1986 haben wir den Stier bei den Hörnern gepackt und fortan die Traube zur Hauptdarstellerin gemacht. aus vier Hektar Weingärten sind im Laufe der Jahre 40 geworden. Sie liegen in ausgewählten Lagen in und um Neckenmarkt sowie in Horitschon und  werden eigenhändig und mit viel Liebe bewirtschaftet. Das Wissen um den Boden ist dabei zentral: Denn manchmal machen schon wenige Meter aus einem guten Wein einen exzellenten.

Mineralisch, würzig, filigran!

In Neckenmarkt finden wir neben Lehm, Glimmerschiefer in den Böden, außerdem: Orthogneis und Muschelkalk. Das macht den Blaufränkisch, der nirgendwo auf der Welt so intensiv kultiviert wird wie im Mittelburgenland, mineralisch, salzig, ja: filigran! Der tiefgründige Lehmboden erweist sich in trockenen Jahren als idealer Wasserspeicher. Er verleiht unserer Paradesorte - dem Blaufränksich - Kraft und Struktur. Über die 300 Sonnentage, die uns das pannonische Klima beschert, freuen nicht nur wir uns: die Reben bedanken sich mit einer hervorragenden Traubenqualität.

Es bleibt alles anders

Die Winzerei ist ein subtiles Zusammenspiel von Boden und Klima und von uralten Handgriffen, die über Generationen zur Kultur verfeinert wurden. Während der Boden derselbe bleibt, spielt das Wetter jedes Jahr nach eigener Regie. Das erklärt, warum die Weine vom Wieder jedes Jahr ein klein bisschen anders schmecken, nicht uniform sind sondern individuell.

Altes erhalten, damit Neues entsteht

Anstatt - wie das einmal üblich war - Weingärten nach 25 oder 30 Jahren zu roden und neu auszupflanzen, hegen und pflegen wir unsere Weinstöcke, die 60, 70, ja bis zu 80 Jahre alt sind. Der Aufwand ist groß, aber die Mühe, die ist es wert. Unsere alten Rebstöcke tragen nur so viele Trauben, wie der Stock das mit sich vereinbaren kann. Wie überhaupt der Ertrag von alten Reben sinkt. Und das ist gut so! Die Trauben werden dadurch besser versorgt, weisen ein dichteres, vielschichtigeres Aroma auf. 

Denken sollte man objektiv, lesen selektiv

Wir freuen uns über viel intakte Natur, handeln pragmatisch und bisweilen stur: Uns sieht man im Spätsommer und im Herbst mit der Leseschere in der einen und dem Kübel in der anderen Hand. Dass wir unsere Trauben händisch ernten, ist neben der Frage der Qualität, auch eine des Respekts: der Pflanze gegenüber und den Menschen, die sich das ganze Jahr über um den Wein bemühen und im Herbst die Früchte ihres Erfolgs ernten.